Die erforderliche Gefährdungsbeurteilung auf Basis der

BGI 5188 weist für verschiedene Tätigkeiten ein stark differenziertes Störlichtbogenrisiko aus.

Um der höchsten Gefährdung zu entgegnen, wird häufig eine Schutzkleidung ausgewählt, die die Schutzwirkung

für diese maximale Gefährdung bietet.

Um dies zu gewährleisten,

sind 2-lagige Kleidungsstücke

der Regelfall.

Um dem Träger noch ausreichend Tragekomfort zu bieten, wird

die 2-Lagigkeit durch partielle Anwendung im Frontbereich einer Jacke und den Vorderseiten der Ärmel realisiert.

So entsteht zum Beispiel eine Misch-Kleidung

vorne die Lichtbogenklasse 2 und hinten die Lichtbogenklasse 1, Hose Klasse 1.

Diese Kleidung ist häufig für viele Arbeitssituationen

überdimensioniert.

Das aktuelle Lieferprogramm bietet eine Möglichkeit, mit dem, aus dem Outdoor- und Sportbereich bekannten Zwiebelprinzip eine leichte Grundbekleidung mit hohem Tragekomfort auszuwählen und speziellen Arbeitssituationen mit einem höheren Gefährdungspotential durch Kombination mit einem weiteren Kleidungsstück zu entsprechen. Dies wird dem erforderlichen Schutzziel gerecht und trägt zu einer hohen Akzeptanz bei den anwendenden Personen bei. Durch die Kombination mehrerer Kleidungsschichten, wie zum Beispiel unser lichtbogengeprüftes Polohemd (4 kA, 0,5 s Eio = 135±56) mit unserer lichtbogengeprüften Jacke (5,5 kA, 0,5 s Eio = 259,4 – 296,9) und Mantel,lässt sich die Lichtbogenfestigkeit erhöhen, in diesem Fall auf 7 kA, 0,5 s Eio = 423±78.

Bei der prüftechnischen Ermittlung ist das in der praktischen Anwendung vorhandene Luftpolster zwischen den einzelnen Kleidungsschichten nicht sehr wirksam. Somit ergibt sich ein weiterer, nicht definierbar Schutz für die Mitarbeiter. Aufbau und Material der Preising – Lichtbogenschutzkleidung behalten auch nach vielen Wäschen ihre Schutzeigenschaften, ohne dass eine Nachbehandlung erforderlich ist. Mit Hilfe vieler Prüfreihen wurden eng gestaffelte Schutzgrade bestimmt, die bei der Auswahl der PSAgS vielfältige Möglichkeiten bieten.

Dies bezieht neben der klassischen Körperbekleidung auch die nach IVSS besonders sensiblen Bereiche des Kopfschutzes

 

Der Kopfschutz wurde nach den bekannten Europanormen EN 166-170 sowie dem national verbindlichen Prüfgrundsatz GS-ET-29 geprüft.

Da die dort definierten Klasse 1 (4 kA, 0,5 s Eio = 135±56) und Klasse 2 (7 kA, 0,5 s Eio = 423±78) den Bedürfnissen vieler Kunden, insbesondere in der Industrie, nicht gerecht werden, wurden auch erfolgreiche Prüfungen mit erhöhten Einwirkenergien durchgeführt. Solche erfolgreich geprüften Produkte werden mit entsprechenden Zusätzen (zum Beispiel 2++ bei 5530EKO, 10kA 0,5 s Eio = 1242 - 1327) ausgewiesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgehend von der erfolgreichen Prüfung nach GS-ET-29 wurden die aufgezeichneten Diagramme ausgewertet und so die potentielle Leistungsgrenze ermittelt.

Es ist zu erwarten, dass die in der Normung aktiven Stellen den Bedarf an differenzierteren Schutzgraden in Zukunft erkennen und diesem durch eine geänderte Normung entsprechen werden.

Insbesondere die Kombination von Schutzzielen, häufig aufzufinden beim gleichzeitigen Schutz vor Körperdurchströmung und gegen das Einwirken von Störlichtbögen

scheint die normgebenden Stellen Probleme zu bereiten. Im Handschutz kann lediglich eine technische Spezifikation, der sogenannte Annex J zur EN 60903, herangezogen werden. Da sich diese Spezifikation an den technischen Prüfgrundlagen der IEC 61482-1-2 anlehnt, hat Preising alle Prüfreihen auf dieser Grundlage durchgeführt. Neben dem vorstehend beschriebenen Annex J wurde für das ATPV-Prüfverfahren eine rechtsverbindliche Norm verabschiedet. ASTM F2675-13 ist die Grundlage zur Bestimmung des ATPV von Produkten für den Handschutz, wobei unverständlicher Weise isolierende Handschuhe explizit ausgeschlossen werden.

Das in der NFPA70E bekannte Prüfverfahren zur Ermittlung des ATPV (Arc Thermal Performance Value) wird häufig ergänzend zum Boxtest Verfahren nachgefragt, da hier ein unterschiedlicher Ansatz bei der Gefährdungsbeurteilung zu Grunde gelegt wird.

Beide Prüfverfahren sind nicht vergleichbar, daher ist eine genaue „Umrechnung“ der erzielten Ergebnisse nicht möglich.

Preising bietet seinen Kunden viele Produkte an, die nach beiden Prüfverfahren erfolgreich getestet wurden.

Dies sind folgende Produkte:

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